In der Bibelschule (23)

In der dreiundzwangzigsten Lektion geht es um Sex, Ehe, Familie und Kinder. Der Titel lautet: Fragen der Existenz. Natürlich dürfen auch diese privaten Dinge zwischen zwei Menschen nicht ohne vermeintlich göttliche Einmischung ablaufen – Christen haben sich ja schon immer dadurch ausgezeichnet, dass sie anderen vorschreiben wollen, was sie im Schlafzimmer machen dürfen und vor allem was nicht.

Das Zusammenleben lernen wir in der Familie. Gott hat diese Institution erschaffen.

Falsch. Wäre das so und gäbe es einen Gott, gäbe es nur eine Form von Familie. Tatsächlich gibt es aber sehr viele – und die Leute in ihnen sind mit der von ihnen gewählten Form zufrieden. Weil Familien eben von Menschen gestaltet werden. Das ist tatsächlich Evidenz für keinen Gott.

Familie. Es gibt Menschen, die schon vom Gedanken daran nervös werden. Ständige Kontrolle und Eingesperrtsein. Besuchspflichten, traditionelle Familienfeiern, die langweilig und leer sind. Die Familie ist tot. Der Beweis dafür sind Scheidungen, zerrüttete Beziehungen und vernachlässigte oder missbrauchte Kinder.

Moment mal. Wie viel davon ist direkte Folge einer altertümlichen christlichen Moral? Ständige Kontrolle und Eingesperrtsein ist die direkte Drohung des christlichen Gottes; traditionelle, langweilige Familienfeiern haben meistens einen christlichen Hintergrund, und bei Kindesmissbrauch ist die erste Assoziation eine Kirche, deren Berufsvertreter keine Familie haben dürfen.

Familie. Es gibt Menschen, die sich danach sehnen. Die Sicherheit, die Liebe, das Gefühl, zu jemandem zu gehören. Der Beweis? Trotz aller Kritik gibt es noch immer Menschen, die sich für eine Ehe und damit verbunden für Kinder entscheiden. Die Familie lebt.

Ich frage mich, was sie da mit Kritik meinen. Das Konzept der Familie steht ja nicht in der Kritik – althergebrachte christliche Konzepte, die auf vorgegebenen Rollen von Frau und Mann und damit Unfreiheit und Ungleichheit basieren, schon.

Familie. Was ist das überhaupt? Im Lexikon finden wir die Antwort: Eine Grundeinheit der Gesellschaft, das Zusammenleben von Menschen, die in einer Ehe- oder Verwandtschaftsbeziehung sind, mit einer emotionalen und wirtschaftlichen Verbindung, reguliert von moralischen und rechtlichen Normen. (Akademisches Kleinlexikon, Akadémiai Kiadó Budapest, 1989)

OK, vielleicht hättet ihr auch ein aktuelleres Lexikon finden können, nicht das aus der sozialistischen Zeit. Aber so falsch klingt das nicht.

Die Familie ist Gemeinschaft. Menschen, die zusammen leben. Die eine Verbindung zueinander haben. Die eine familiäre, also vertraute Umgebung schaffen. Die Familie, der Ort, an dem das Zusammenleben gelernt und geprüft wird.

Stimmt. Wir haben bisher noch nichts gelesen, was eine Familie, die aus zwei Frauen oder zwei Männern besteht, oder unverheiratete Paare ausschließen würde. Einfach nur eine Gemeinschaft von Menschen, die sich lieben und deswegen eine Gemeinschaft bilden, als Familie. Es bleibt aber nicht so vernünftig, wir sind hier in der Bibelschule.

Im Paradies hat Gott die Institution der Ehe geschaffen und das erste Menschenpaar als Familie gesegnet. Adam und Eva bildeten eine Einheit. (1 Mose 2:24) Wie stark diese Einheit ist, sehen wir an anderer Stelle in der Schöpfungsgeschichte:

Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie. (1 Mose 1:27 Einheitsübersetzung)

Wenn man zwei unterschiedliche Schöpfungsgeschichten zitiert, die sich komplett unvereinbar gegenüberstehen, dann zeigt man schon, dass eine von ihnen nicht stimmen kann. Wir wissen natürlich, dass beide nicht stimmen: Die Menschheit wurde nicht von einem Gott erschaffen, und stammt auch nicht von zwei Individuen ab.

Die Bibelschule legt zwar einen Schwerpunkt auf männlich und weiblich, geht hier aber nicht auf gleichgeschlechtliche Verbindungen ein. Es wird niemanden überraschen, dass die Siebenten-Tages-Adventisten diese ablehnen.

Es wird klar: Die beiden Geschlechter bilden zusammen den Menschen. Sie ergänzen einander. Eines ist ohne das andere nicht vollständig.

Das wissen wir aus der Biologie. Dieses Wissen ist so alt, dass schon die Erfinder der alttestamentarischen Schöpfungsgeschichten, ihre Vorgänger und ihre Kollegen bei anderen Kulturen dafür verschiedene Erzählungen mit verschiedenen GöttInnen entwickelten.

Nachdem Gott das erste Menschenpaar erschuf, segnete er sie und gab ihnen eine Aufgabe:

Seid fruchtbar und mehrt euch… (1 Mose 1:28, EÜ)

Fruchtbar zu sein und sich zu mehren, schaffen Pflanzen und die simpelsten Tiere. Wir haben uns in der Evolution so entwickelt, dass uns diese Dinge motivieren – ganz ohne Gott. Im Gegenteil. Erst in modernen Zeiten, nach der Überwindung religiöser Vorgaben, können wir uns bewusst dafür oder dagegen entscheiden.

Ehrlich gesagt klingt das nicht sehr emotional. Trotzdem spricht hier Gott über etwas, wovon viele denken, dass es mit dem Christentum nichts zu tun hätte: Der Sexualität. Es ist ein großer Irrtum, wenn wir denken, dass das Christentum das Körperliche vollständig ablehnt.

Wie entsteht nur dieser Eindruck? Vielleicht dadurch, dass das Christentum sich ständig mit Verboten in die Sexualität von anderen einmischen will, dass Paulus im neuen Testament beschreibt, man soll am besten keinen Sex haben (1 Korinther 7:1), dass etliche christliche Gruppen für ihre Führungsebene oder für bestimmte Gruppen Ehelosigkeit vorschreiben und so weiter.

Die Sexualität ist Gottes großartiges Geschenk, und wer sie mit einem Pfui abtut oder geringschätzt, verursacht nicht nur für sich und für andere psychische Probleme, sondern weist auch einen sehr wichtigen Teil des schöpferischen Geschenks Gottes zurück. In Fragen der Sexualität werden die Christen trotzdem als ewiggestrige, verlorene Seelen angesehen. Und zwar, weil sie das hemmungslose Ausprobieren und die verantwortungslose Verschwendung ablehnen. Sexualität ist in der von Gott geschaffenen Struktur akzeptabel – und das ist die Ehe. Vor diesem Hintergrund wird sie zum Erlebnis ohne Gleichen.

Tja. Viele Aussteigerinnen aus der purity culture des evangelikalen Christentums schildern eindringlich, wie viel Schaden diese bei ihnen verursacht hat. Sex kann und soll man auch lernen, Ausprobieren ist voll OK, und führt zu einer besseren Sexualität im späteren Leben. Die Erzählung, dass man sich für die Ehe aufspart und dann in der Hochzeitsnacht spontan, ohne Erfahrung, auf magische Weise bombastischen Sex erlebt, ist absurd und falsch.

Und in unserer säkularen Gesellschaft mit einer starken nicht strenggläubigen Mehrheit isoliert sich, wer in der Partnersuche nicht bereit ist, Sex vor der Ehe zu haben. Das sabotiert Beziehungen, die ohne toxische Christlichkeit sich gut entwickelt hätten, führt zu unnötigen Zurückweisungen und daraus resultierenden Minderwertigkeitsgefühlen. Kein Wunder, dass die Siebenten-Tage-Adventisten und viele ähnliche Gruppen empfehlen, nur mit ähnlich gläubigen Leuten Beziehungen einzugehen. Bei den Mitgliederzahlen dieser Gruppen führt das irgendwann zur Inzucht.

Mit der Ehe gehen die Menschen vor Gott eine Verbindung miteinander ein. Das ist wichtig, weil dieser Bund mehr bedeutet als einen Vertrag. Im Fall eines Vertrags können sich beide Partner über den anderen beschweren. Wenn sich ein Partner nicht an den Vertrag hält, ist dieser auch wieder auflösbar. Die Ehe hingegen ist eine Verpflichtung, die auch bleibt, wenn ein Partner sich nicht mehr an die Erwartungen hält.

Da habt ihr es. Weil ein Buch mit 1900 bis 2500 Jahre alten Teilen behauptet, Ehen seien unauflöslich, zwingt ihr Menschen, lieber in schlechten Beziehungen zu leiden als das Scheitern zuzugeben und einen neuen, passenderen Menschen zu finden, mit dem sie eine gute Beziehung (mit gutem Sex) führen können und glücklich werden. Alte Schrift gegen neues Glück. Ich weiß, wofür ich mich entscheide.

Wie ist es eigentlich mit dem Konzept von vor Gott? Wie kann nach der christlicher Lehre etwas nicht vor Gott geschehen? Zählt es auch, wenn sich ein junges Paar gegenseitig ewige Treue schwört und sich auf Gott beruft? Oder muss es eine bestimmte Zeremonie sein? Mir scheint, dass diese Position mit vor Gott nicht gut durchdacht ist.

Die Ehe ist eine Verbindung, die neben der Liebe auch das gegenseitige Vertrauen und die gegenseitige Achtung enthält. Niemand fühlt sich dem anderen untergeordnet. Beide sind im wahrsten Sinne des Wortes gleichberechtigt. Auch die Ehepartner werden so beschrieben, wie es allgemein für Christen gilt:

Darum nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes (1 Römer 15:7, EÜ)

Geht es schon wieder um die Ehre Gottes? Ist dieser zugeschriebene Egoismus eine bessere Basis für eine Beziehung als gegenseitige Achtung, Vertrauen und Liebe? Das kann niemand ernst meinen, der/die es einmal zu Ende denkt. Dieser imaginäre Freund ist nicht einmal gut erfunden.

Ehe zu dritt: Gott hat uns so angenommen, wie sie sind. Er hat sich für uns entschieden. So müssen auch wir als Ehepartner einander annehmen und für einander eintreten. Dadurch, dass wir öffentlich ja zueinander sagen, folgen wir diesem Beispiel.

Diese Dinge hängen nicht zusammen. Ehepartner nehmen einander an, weil sie wollen – AtheistInnen, AnhängerInnen ganz anderer Religionen, und auch ChristInnen. Hier Gott als vorangehendes Beispiel hineinzubringen ist absurd. Das ist eine aktive Abwertung von Beziehungen zwischen Menschen, die nicht evangelikal christlich sind.

Das ist so ein Wendepunkt in unserem Leben, dass er Furcht erregen könnte. Aus unserer eigenen Kraft wären wir vielleicht nicht einmal in der Lage, ein Leben lang in einer guten Ehe zu leben. Es gibt immer wieder Konflikte und verschiedene Ansichten. Aber wir sind damit nicht allein.

Stimmt. Wir sind zu zweit. Und solange beide in der Partnerschaft leben wollen, werden sie das Gemeinsame höher bewerten als die Konflikte und die verschiedenen Ansichten. Wenn das nicht mehr der Fall ist, haben sie die Freiheit, die Beziehung aufzulösen und eine neue, für ihre Lebensphase bessere zu suchen. Außer wenn sie sich christlichen Dogmen unterwerfen – diese sind der wesentliche Faktor für zu spät oder überhaupt nie aufgelöste, schlechte Beziehungen.

Gott wollte die Ehe, und auch, dass sie lang anhält. Er will in all unseren Problemen neben uns stehen. Wir können ihn jederzeit zu Hilfe rufen. Wir können zu ihm beten, mit EhepartnerIn, allein, oder mit unseren FreundInnen. Manchmal bewirkt schon das Aussprechen der Schwierigkeiten Wunder. Deswegen müssen wir auch nicht davor Angst haben, zur Eheberatung oder Seelsorge zu gehen.

Wie wollt ihr wissen, was Gott wollte? Insbesondere in dieser Situation, wo der Entschluss von zwei Menschen üblicherweise bestens dokumentiert ist? Gibt es Situationen, in denen Gott nicht wollte, z. B. weil zwei Personen nicht zueinander passen und schon kurze Zeit später zu streiten anfangen? Schlagen dann Blitze ein, lösen sich die Eheringe in Luft auf? Gott könnte das, wenn er/sie/es etwas nicht wollte.

Hier sieht man wieder null Evidenz für Gott. Ob ein Paar nicht an GöttInnen glaubt oder christlich ist, ist an der Beziehung nicht unterscheidbar. Vielleicht später daran, ob sie bei Problemen evidenzbasierte Hilfe (Eheberatung durch universitär ausgebildete TherapeutInnen) oder dogmatische Seelsorge in Anspruch nehmen. Die geneigte Leserin, der geneigte Leser kann sich überlegen, was wahrscheinlich zu besseren Ergebnissen führt.

Gott kann die Menschen ändern. In ihnen am Vergeben arbeiten. Komplett verhärtete Situationen noch lösen. Aus Gleichgültigkeit und Hass Liebe hervorrufen.

Aja? Wie war das nochmal mit dem freien Willen, den Gott so sehr respektiert, dass er grundsätzlich nicht eingreift?

Aber das geht nur, wenn wir uns und unsere/n PartnerIn nicht aufgeben. Wenn wir sie/ihn nicht loslassen nur deswegen, weil er/sie nicht mehr so interessant erscheint wie in der ersten Phase des Kennenlernens, oder weil wir Eigenschaften entdecken, die wir vorher nicht kannten, und diese unerträglich erscheinen.

Jepp. Noch ein Argument gegen die christliche Vorgehensweise, jemanden kennenzulernen und möglichst schnell zu heiraten, damit man endlich Sex haben darf. Wenn man sich diese unsinnige Einschränkung nicht auferlegt und das Zusammenleben in jeder Weise ausprobiert, wird man nicht irgendwann in einer unauflösbaren Ehe neue Eigenschaften kennenlernen, weil man ja auch nicht überstürzt zu früh heiraten musste.

Wo wir unserem Partner keine Chance geben, nehmen wir Gott auch die Möglichkeit, das Schlechte wieder gut zu machen.

Das funktioniert sehr gut ohne Gott. Auch nicht gläubige Paare können sich Hilfe holen und mit einer Paartherapie ihre Probleme aufarbeiten. Und der angeblich allmächtige Gott klingt in diesem Satz der Bibelschule plötzlich ziemlich eingeschränkt. Hat er nicht gerade noch die Menschen ändern können?

Kinder, Kinder: Im Paradies kam zur Schöpfung von Mann und Frau noch das Wunder des Kinderzeugens dazu.

Merken, Bibelschule: Was schon die Dinosaurier vor 150 Millionen Jahren routinemäßig beherrscht haben, nämlich Nachkommen zu zeugen, ist kein Wunder. Wunder sind Ereignisse, die mit bekannten wissenschaftlichen Mechanismen nicht erklärbar sind und so selten, dass eine übernatürliche Ursache angenommen wird. (Bis eine Naturwissenschaft das Phänomen erklärt hat und die wundergläubigen Menschen wieder ein Argument weniger haben.)

Wenn es darum geht, dass wir uns als Gottes Kinder fühlen können, dann weist das auf die starke Verbindung zu Gott hin. Von Kindern und der kindlichen Seele schreibt die Bibel sehr positiv. Heute schaut das anders aus. Die Kinder werden oft als Belastung empfunden. Mancher Schosshund bekommt mehr Aufmerksamkeit und Liebe als ein Kind. Viele Ehepaare fragen sich, ob sie in einer so kinderfeindlichen, gefährdeten und verschmutzten Welt noch eigene Kinder zeugen wollen. Sie tun sich schwer damit, die Aussage aus dem Psalm auf sich zu beziehen:

Siehe, ein Erbteil vom HERRN sind Söhne, ein Lohn ist die Frucht des Leibes. (Psalm 127:3, EÜ)

Dieser Psalm ist wirklich kurz und interessant im Zusammenhang zu lesen. Es geht darin darum, dass man selbst nichts bewirken und schaffen kann, weil der HERR das alles macht. Das, verbunden mit der Betonung des Wertes von Söhnen (nicht etwa Töchtern oder allen Kindern), zeigt auch die einseitige, keine Verantwortung übernehmen wollende Haltung, sich diesem frauenverachtenden, erfundenen Gott unterwerfen zu wollen.

Als Beleg für den Absatz davor taugt er also nicht: Dort geht es um die eigene Entscheidung von Paaren, es mit dem Kinderkriegen zu versuchen – und dabei nehmen sie auch Töchter in Kauf.

Das Kinder-Zeugen darf man nicht leichtfertig behandeln. Niemand darf sich unter Druck gesetzt fühlen. Weder sie noch er in der Ehe. Dieser Entschluss muss gemeinsam gefasst werden, da ein Kind das Leben von beiden entscheidend ändert.

Endlich ein ganzer sinnvoller Absatz. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er komplett ohne Gottesbezüge oder Bibelzitate auskommt. Er ruft dazu auf, gemeinsam und gleichberechtigt Verantwortung zu übernehmen – dieser Satz könnte so auch in einem säkular humanistischen Ratgeber stehen.

Einblick in die Familie: Wenn wir von unserer Familie erzählen, reden wir über unsere Kinder, Eltern oder Ehepartner. Damit drücken wir aus, dass wir uns mit ihnen identifizieren und zusammen gehören, nicht dass wir sie besitzen. Unsere Kinder sind nämlich nicht unser Eigentum.

Alttestament-Kenner, wessen Eigentum ist ein weibliches Kind? Der Vater kann die Tochter als Sklavin verkaufen, und wenn der neue Besitzer sie nicht mehr mag, wird das Geschäft rückabgewickelt. 2 Mose 21:7-8, für starke Nerven.

Einen sehr nützlichen Rat zum Eltern-Kind-Verhältnis bekommen wir von Paulus in Epheser 6:1-4. In dieses Bild passen weder Eltern hinein, die ihre Kinder als Eigentum ansehen und sie unterdrücken, noch Kinder, die mit den Nerven ihren Eltern herumspielen und sie an der Nase herumführen.

Wartet mal. Vorher konnte Gott Menschen noch ändern, jetzt kann er das nicht mehr? Und wie hilft ein Bibelvers in einer realen Situation? Auch hier geht es gleich nach dem angegebenen Teil so weiter: Ihr Sklaven, gehorcht …

Von diesem Paulus (bzw. der Person, die in seinem Namen den Brief gefälscht hat) sollen wir irgendeinen Rat annehmen? Und seine Zeilen schlimmen, nicht gehorchenden Kindern vorlesen? Absurder Rat.

Familie – Zusammenleben. Und das Zusammenleben erfordert harte Arbeit. Wer in diese Arbeit Gott einbezieht, gewinnt Segen. Er gibt die notwendige Geduld, die Fähigkeit zu verzeihen und die Liebe.

In diesem Kapitel haben wir gesehen, wie desaströs es gerade beim Themenkreis Beziehungen, Sex und Familie ist, wenn man Gott einbezieht. Bei jedem einzelnen Thema fährt man ohne christlichen Irrsinn besser.

Die Fragen sind nicht sehr interessant, ich soll im Prinzip das gelernte wiedergeben. In einer Antwort nahm ich aber die Gelegenheit war, die überstürzte Eheschließung, die in vielen streng christlichen Kontexten aus naheliegenden Gründen praktiziert wird, als ein mögliches Problem zu erwähnen.

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